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Produktinformationen "Spinelltürkis"
Spinelltürkis – Brillante Frische und maximale Beständigkeit
Spinelltürkis ist ein hochwertiges, anorganisches Mischphasenpigment, das durch Kalzinierung bei Temperaturen über 800°C entsteht. In diesem Prozess verbinden sich Metalloxide zu einer extrem stabilen Kristallstruktur, die dem Pigment seine außergewöhnlichen Eigenschaften verleiht. Während herkömmliche Türkistöne oft empfindlich auf Licht oder Kalk reagieren, bietet Spinelltürkis eine unübertroffene Farbstabilität selbst unter härtesten Bedingungen.
Warum Spinelltürkis Ihre erste Wahl ist
Herausragende Lichtechtheit: Es gehört zu den stabilsten Pigmenten weltweit. Selbst bei extremer UV-Belastung an sonnenexponierten Fassaden bleibt der leuchtende Türkiston über Jahrzehnte brillant.
Absolut Kalk- und Zementecht: Spinelltürkis ist extrem alkaliresistent. Es ist die ideale Wahl für mineralische Systeme wie Sumpfkalkfarben, Kalkputze (z. B. Tadelakt) oder durchgefärbten Zement.
Wetter- und Chemikalienbeständig: Weder saurer Regen noch aggressive Umwelteinflüsse greifen die Farbe an – perfekt für langlebige Außenanwendung und feuchte Umgebungen.
Klarer, lebendiger Farbton: Das Pigment liefert ein reines, frisches Türkis, das in der Aufhellung mit Weiß wunderschöne, mediterrane Pastellnuancen erzeugt.
Ökologisch & Sicher: Die Farbstoffe sind fest im Kristallgitter eingeschlossen (inert), wodurch das Pigment ungiftig und physiologisch unbedenklich ist (geeignet für Kinderspielzeug nach DIN EN 71-3).
Anwendung & Einsatzgebiete
Wellness- & Badgestaltung: Durch die Kalkechtheit ist es das bevorzugte Pigment für maritime Kalkglättetechniken und fugenlose Oberflächen im Spa-Bereich.
Fassadengestaltung: Ideal für dauerhaft farbstabile Akzente oder vollflächige Anstriche im Außenbereich auf Kalk- oder Silikatbasis.
Wandfarben im Innenraum: Zum Abtönen von Kaseinfarben oder Lehmputzen, um eine erfrischende, inspirierende Atmosphäre zu schaffen.
Öle & Lasuren: Basis für brillante türkisfarbene Standölfarben oder dekorative Holzlasuren, die auch im Freien nicht vergrauen.
Der technische Hintergrund
Chemisch basiert Spinelltürkis meist auf einem Kobalt-Chrom-Aluminat. Durch die thermische Reaktion im Hochofen werden die Ionen so fest miteinander verbunden, dass sie chemisch nicht mehr reaktionsfähig sind. Im Gegensatz zu organischen Pigmenten, die unter Lichteinfluss "ausbleichen", bleibt die physikalische Struktur des Spinells unverändert – die Farbe bleibt gewissermaßen "ewig".
Verarbeitungshinweise
Einsumpfen (Wässrige Systeme): Wie alle mineralischen Pigmente sollte Spinelltürkis vor der Verwendung in wasserbasierten Farben mit etwas Wasser zu einem klumpenfreien Brei angerührt werden. Lassen Sie den Brei ca. 1 Stunde ruhen, damit sich die Pigmentpartikel vollständig benetzen können.
Aufhellen: Durch die Mischung mit Titanweiß lassen sich klare, moderne Aquamarin- und Minttöne erzielen, die besonders sauber und leuchtend wirken.
Mischbarkeit: Für natürlichere "Teal"- oder Petroltöne kann Spinelltürkis hervorragend mit Umbra natur oder einem Hauch Eisenoxidschwarz kombiniert werden.
Profi-Tipp von Createrra: Spinelltürkis ist das Königspigment für echte Tadelakt-Arbeiten. In der traditionellen marokkanischen Kalkputztechnik sorgt es für eine unvergleichliche Tiefenwirkung und Leuchtkraft, die durch das Einseifen und Polieren mit dem Stein noch zusätzlich intensiviert wird.
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