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Produktinformationen "Spinellblau"
Spinellblau – Majestätische Brillanz und ewige Beständigkeit
Spinellblau (oft auch als Kobaltblau-Ersatz bezeichnet) ist ein anorganisches Mischphasen-Pigment der höchsten Qualitätsstufe. Es wird durch einen Sinterprozess bei Temperaturen von über 800°C erzeugt. Das Ergebnis ist eine extrem stabile Kristallstruktur, in der die farbgebenden Metalloxide fest eingebunden sind. Im Gegensatz zu organischen Blautönen, die oft empfindlich auf Licht oder Kalk reagieren, ist Spinellblau die sicherste Wahl für dauerhaft brillante blaue Oberflächen.
Warum Spinellblau Ihre erste Wahl ist
Unzerstörbare Lichtechtheit: Spinellblau ist absolut UV-beständig. Selbst bei intensiver Sonneneinstrahlung an Fassaden bleibt der klare, kühle Blauton über Jahrzehnte unverändert.
Absolut Kalk- und Zementecht: Es ist eines der wenigen Blaupigmente, das extrem alkaliresistent ist. Es kann problemlos in Sumpfkalk, Zementputz oder Tadelakt eingearbeitet werden, ohne zu verblassen oder den Farbton zu verändern.
Wetterfest & Chemisch stabil: Es trotzt extremen Witterungsbedingungen und Umwelteinflüssen. Weder saurer Regen noch aggressive Industrieluft können der Kristallstruktur etwas anhaben.
Klarer, kühler Farbton: Spinellblau liefert ein sehr reines, tiefes Blau, das in der Aufhellung mit Weiß zu wunderschönen, klaren Himmelstönen führt.
Ökologisch unbedenklich: Da die Metalle im Kristallgitter fest eingeschlossen (inert) sind, ist das Pigment ungiftig und sicher für Mensch und Umwelt (geeignet für Kinderspielzeug).
Anwendung & Einsatzgebiete
Fassadenanstrich: Die ideale Wahl für langlebige blaue Fassaden auf Kalk- oder Silikatbasis.
Badezimmer & Wellness: Aufgrund seiner Kalkechtheit perfekt für die Einfärbung von Kalkglätten oder wasserfesten Putzen in Feuchträumen.
Wandfarben: Zum Abtönen von Kaseinfarben, Lehmputzen oder Wandlasuren für eine ruhige, kühle Raumatmosphäre.
Ölsysteme: Basis für hochwertige blaue Standölfarben oder dekorative Holzlasuren im Außenbereich.
Der technische Hintergrund
Chemisch handelt es sich meist um ein Kobalt-Aluminium-Oxid. Durch die thermische Behandlung entsteht ein Spinell-Gitter, das die Farbpigmente quasi "versiegelt". Dies unterscheidet es massiv von günstigen Ultramarin-Pigmenten, die zwar schön leuchten, aber im Außenbereich oder in saurer Umgebung (z. B. durch Abgase) oft instabil sind und sich zersetzen können.
Verarbeitungshinweise
Einsumpfen: Wie alle mineralischen Pigmente sollte Spinellblau vor der Zugabe in wasserbasierte Farben mit etwas Wasser zu einem klumpenfreien Brei angerührt werden. Lassen Sie den Brei ca. 1 Stunde quellen, um ein perfektes Mischergebnis ohne Farbstriche zu erzielen.
Aufhellen: Mit Titanweiß gemischt, entstehen brillante Lichtblau-, Babyblau- oder Eisblau-Nuancen, die eine sehr saubere und moderne Ästhetik haben.
Kombination: Für tiefere, nächtliche Töne kann Spinellblau mit einem Hauch Eisenoxidschwarz schattiert werden.
Profi-Tipp von Createrra: Wenn Sie den klassischen "Griechenland-Look" mit strahlend blauen Elementen auf weißem Kalkgrund planen, ist Spinellblau das einzige Pigment, das diesen Effekt dauerhaft an der Sonne hält. Während andere Blautöne nach einem Sommer grau oder blass werden, behält Spinellblau seine majestätische Kraft.
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