Orangeocker Provence
Natürliches Verwitterungsprodukt von eisenhaltigen Gesteinen und Mineralien. Die färbende Substanz ist Eisenoxidhydrat. Absolut lichtecht und wetterfest. Herkunftsland ist Frankreich, gelber Ocker kommt aber auch sonst weit verbreitet auf der Erde vor. Mit allen Bindemitteln verträglich.
Datenblatt (öffnet sich in einem neuen Tab)
Oxidorange
Reiner synthetischer Rost, hergestellt über Fällungsreaktionen aus wässriger Eisensulfatlösung. Ungiftig. Absolut lichtecht, wetterfest und mit allen Bindemitteln verträglich. Sehr feinteilig und extrem färbekräftig. Bei den Gelb- und Orangetönen handelt es sich um Eisen(III)-oxide mit unterschiedlichem Kristallwassergehalt. Eisenoxidbraun enthält zusätzliche Einlagerungen von Eisen(II)oxid. Die Roten Eisenoxide entstehen durch Wasserverlust beim Erhitzen des gelben Eisenoxides auf Temperaturen von 180°C bis über 800°C. Schwarz ist ein magnetisches Mischoxid aus Eisen(II)- und Eisen(III)-oxiden, in der Naturform als Magnetit bekannt.
Technisches Merkblatt (Öffnet sich in einem neuen Tab)
Spinellorange Pigment
Spinelle sind Minerale unterschiedlichen Ursprunges (magmatisch und metamorphogen), jedenfalls meist hochtemperierter Entstehung. Chemisch sind es Magnesium-Aluminate (MgAl204). Die meisten Spinelle sind farblos.Durch Einlagerung verschiedener Ionen im vulkanischen Bildungsprozess entstehen teilweise sehr farbige Spinelle. Diese farbigen Spinelle werden auch als Edelsteine gehandelt. Der gelbe bis orange-rote Stein heißt Rubicell, der tiefschwarze, eisenhaltige aus Ceylon heißt Pleonast. So ist auch der berühmte rote Stein in der englischen Krone kein Rubin, sondern ein Spinell. Je nach den Elementen, die in die Kristallstruktur eingelagert werden, unterscheidet man Aluminium-, Eisen (III)-, Chrom-, Vanadium- und Titanspinelle.
Datenblatt (öffnet sich in einem neuen Tab)